Ach, war das mal schön! Der gute alte 50-Mark-Schein stellte damals eine wirkliche Institution dar. Robust, verlässlich und vor allem hatte er noch einen echten Wert! Man konnte mit ihm einen ganzen Abend in der Gastwirtschaft verbringen, inklusive Bier, Schnitzel und vielleicht sogar noch einer Runde für die Freunde.
Und was macht heute ein 50-Euro-Schein?
Er verschwindet schneller, als man „Inflation“ sagen kann, meist direkt im Supermarkt an der Kasse, bevor man überhaupt verstanden hat, was gerade passiert ist.
Es ist so, als würde der alte 50-Mark-Schein sich im Geldhimmel die Haare raufen. Ich stelle mir vor, wie er dort mit seinen Kollegen abhängt. Ein 100er, ein 20er und vielleicht noch ein einsamer 5-Mark-Schein, der über die „guten alten Zeiten“ sinniert.
„Weißt du noch, wie die Leute uns geschätzt haben?“, sagt dort der 50er nostalgisch. „Man konnte mit mir einen ganzen Wocheneinkauf machen!“
„Ja“, seufzt der 20er, „und heute? Heute verschwinden unsere Nachfahren schon beim ersten Tankstopp!“
Der 5-Mark-Schein kichert: „Ich wurde damals noch gefeiert, wenn man mich einem Kind als Taschengeld gab. Heute würde man mich nur schräg angucken.“
Der alte 50-Mark-Schein gibt sich weiter nostalgisch: „Ich war zwar nur die Hälfte von heute wert, aber mit mir ist man doppelt so lange ausgekommen!“
Und er hat recht. Denn früher war Geld nicht einfach nur ein schnell verschwindendes Zahlungsmittel, es war ein treuer Begleiter. Heute gleicht es eher einer Illusion. Kaum hält man es in der Hand, ist es auch schon wieder weg.
Und während die alten Scheine im Geldhimmel noch über ihre goldene Vergangenheit plaudern, wird der 50-Euro-Schein unten auf Erden gerade wieder hektisch über irgendeine Kasse geschoben, für einen kleinen Einkauf, der irgendwie trotzdem gerade so für das Abendessen reicht.
Achtung: Dieser Artikel kann Spuren von Satire enthalten. 😉