Verspeist wird gern des Öfteren,
was einmal warm im Nest drin lag.
Dem Federvieh fehlt es an Ahnung,
warum der Mensch das Ei so mag.
Ob Rüher- oder Spiegelei,
ob hart gekocht oder auch weich.
Mit Schnittlauch, Zwiebeln oder Speck,
das Ei schmeckt nie und nimmer gleich.
Sei’s Kuchen, sei’s Mousse und Flan,
ob nun souffliert, geschäumt, gerührt.
Vom Frühstück bis zum Abendbrot,
wird Ei zu jeder Zeit serviert.
Weiß Gott, wie man es nehmen kann,
es nutzt der Mensch das Ei noch mehr.
Gemischt zum Trunke wird es lustig,
wer Sorgen hat, der braucht Likör.
Erzeugt aus Dotter, Schnaps und Sahne,
enthebt der Trunk so manche Last.
Und Sorgen schwinden still und leise,
wenn Du Likör im Munde hast.
Ein kleines Wunder, rund und schön,
geformt, um uns so viel zu geben.
So heben wir das Glas aufs Ei,
ein Hoch auch auf das Hühnerleben.