Ein Schwibbogen aus Holz ganz fein,
im Fenster strahlte hell sein Schein.
Doch kaum beginnt die Weihnachtszeit,
macht ein verdammter Fluch sich breit.
Am ersten Tag, ein Lämpchen aus,
es blieb verdächtig dunkel draus.
„Kein Drama!“, sprach ich, voller Mut,
„Ein Birnchen wechseln, dann ist gut!“
Am nächsten Tag, oh Schreck, oh Graus,
geht wieder eine Lampe aus.
„Das gibt’s doch nicht!“, rief ich empört,
„Hat hier ein Wicht mein Licht gestört?“
Doch weiter läuft der Lichter-Spaß,
Tag drei und vier, schon wieder was!
Ich bastle, schraube, fluche fiese,
der Schwibbogen wird mir zur Krise.
Bis Heiligabend, glaubt es mir,
sind alle Lämpchen hin bei mir.
Der Bogen steht dann ohne Licht,
ein Trauerspiel im Angesicht.