Im Glanz der Kugel, kühl und still,
ruht eine Welt, so glänzend klar.
Darin ein Schneemann, stumm, der will,
dass Flocken fliegen, Jahr um Jahr.
Ein Winterreich, ins Glas gebannt,
mit schimmernd Schnee, der tanzt im Kreis.
Ein Wirbel stäubt durch sanfte Hand,
im schönen Bild, so rein, so weiß.
Nur Schütteln und Kristalle fallen,
wie Sterne, die vom Himmel wehen.
Sie sinken sacht, im Stillen wallen,
die Flöckchen, dass es alle sehen.
Der Schneemann blickt zum Glas hinaus,
in jene Welt, die er kaum kennt.
Doch in der Kugel, Heim und Haus,
bleibt er der König, vehement.
So steht er da, was soll man sagen,
ein hübsches Bild, verträumt und klein.
Ein Flackern, Licht aus Kindertagen,
ein Wunderwerk aus Schnee und Schein.