Er schlurft im Flur, ganz still und brav,
und fragt, ob er was helfen darf.
Es ist ein Held mit stillem Gang,
auf seinem Weg, im Haus entlang.
An seinen Füßen trägt der Gute,
dazu Pantoffeln, die aus Jute.
Damit der Frau sein leiser Gang,
nicht stören soll, im Haus entlang.
Es will der Held mit leisen Sohlen,
auf den Pantoffeln Ruhm sich holen.
Indem er nie und nimmer bang,
dem Weibe dient, im Haus entlang.
Ihr Blick genügt, er weiß Bescheid,
zum Heldentum ist’s nicht mehr weit.
Der Ruf des Frauchens ist Gesang,
den er vernimmt, im Haus entlang.
Putzen, wischen, Lappen schwingen,
kochen, bügeln, Wäsche bringen.
Er liebt dem monotonen Klang,
des Saugers, hier im Haus entlang.
Oft träumt er noch vom Abenteuer,
dass sich ihr Herz entflammt, wie Feuer.
Er weiß, wie sie die Hüften schwang,
in frühen Jahr’n, im Haus entlang.
Da ruft sie plötzlich durch den Raum:
„Vergiss den Müll nicht!“ Aus, der Traum.
Und so bleibt unser Held gefangen,
im Alltag, so wie schon seit Langem.