Die Uhr zeigt bereits 5:00 und das Bett scheint plötzlich doppelt so gemütlich wie am Sonntagabend. Doch es kommt erneut dieser eine Tag, welcher keine Gnade kennt.
Der Montag.
Er ist wie ein schlecht gelaunter Chef, der ungeduldig mit den Fingern trommelt, während wir noch mit verquollenen Augen versuchen, herauszufinden, ob wir wach sind oder nur träumen, dass wir wach sind.
In solchen Momenten gibt es nur einen Retter. Den Kaffee. Unser treuer Begleiter, unser Held in der Not.
Aber mal ehrlich, lieber Kaffee, warum fühlst du dich montags auch so schwach? Wo ist die Euphorie hin, die du an Freitagen und Wochenenden versprühst?
Manchmal glaube ich, der Kaffee hat montags selbst keine Lust. Er plätschert aus der Maschine und blubbert: „Ach, komm, das wird heute eh nichts. Mach doch erst mal ein Nickerchen.“
Dabei braucht man ihn gerade jetzt mehr denn je.
Am Montag wollen wir nicht bloß wach werden. Wir wollen uns doch lebendig fühlen! Wir wollen, dass der erste Schluck Kaffee uns aus den Federn reißt und Hoffnung einflößt und uns das Gefühl gibt, dass wir alles schaffen können.
Lieber Kaffee.
Der Montag ist dein Moment. Es ist der Tag, an dem du dich beweisen kannst. Zeig uns, dass du mehr bist als ein Heißgetränk. Sei der Held, den wir brauchen. Sei das flüssige Gold, das uns in der Schlacht des Wochenbeginns glänzt.
Denn ehrlich gesagt, ohne dich ist der Montag kaum auszuhalten. Du bist unser Licht im Dunkel, unser einziger Hoffnungsschimmer. Also bitte, beim nächsten Montag. Mach das Wasser heißer, die Bohnen aromatischer und die Euphorie intensiver.
Wir zählen auf dich.