Du reist nicht um das Ziel zu sehen,
vielmehr, um Wege zu verstehen.
Auf Pfaden die Du selbst gewählt:
Es ist der Weg, der Dich erhellt.
Wer ihn beginnt, wird schnell einsehen,
dass nur die Reise läßt verstehen.
Weiß, mit dem Schritt der Vorwärts führt:
Es ist der Weg, der Dich berührt.
Denn wo die Füße Freiheit spüren,
dort kann der Geist die Welt berühren.
Die Ferne ruft und nicht das Ziel:
Es ist der Weg, der zählt so viel.
Du reist, um Sinne Dir zu weiten,
die eigenen Spuren zu begleiten.
Nicht Ankunft zählt, nicht Ruh noch Rast:
Es ist der Weg, der Dich erfasst.
Nie dort, wo Enden Dich erwarten,
beginnt ein Anfang aller Taten.
Wie Wind, der Dich zum Ziele treibt,
Es ist der Weg, der in Dir bleibt.
Nicht was am Ende auf Dich wartet,
noch was das Ziel Dir offenbartet.
Zu dem, der noch am Anfang steht:
Für Deinen Weg, ist’s nie zu spät!