Zu viele leben wie im Tritt,
zum Fahrrad runter, Schritt für Schritt.
Nach oben buckelnd, unbeherzt,
nach unten tretend, das es schmerzt.
Wie Räder, die auf Wegen drehen,
so streben sie, um kaum zu sehen,
dass ihres Herzens leerer Raum,
gebaut auf Sand und einem Traum.
Ihr Blick nach oben, schmeichelnd weich,
doch tritt ihr Fuß im Schattenreich.
Ein Maskenspiel, ein falscher Schein,
der Seele Stimme bleibt allein.
Doch irgendwann, die Räder stehen,
wenn alle Wege rückwärts gehen.
Dann zeigt sich, wer im Leben trat,
auf wessen Straßen, wessen Pfad.
Drum frage Dich, wohin Du fährst,
ob Du Dein Wesen ehrbar nährst.
Wer alle Zeiten aufrecht geht,
den wahren Wert des Lebens sät.